Die Stimmungslage Ihres Kätzchens können Sie sowohl an ihrem Gesicht als auch an Ohren und Augen erkennen. Durch die Stellung Ihrer Ohren und Tasthaare sowie durch das Verengen und Erweitern der Pupillen kann die Katze ihren Gesichtsausdruck am prägnantesten verändern. Hier einige Beispiele, wie Sie die Stimmung Ihrer Katze ungefähr einschätzen können:
1. Ihre Katze hebt den Kopf und bewegt ihn gleichzeitig nach hinten: Ihr Gegenüber ist ihr zu aufdringlich. 2. Ihre Katze schließt zur Hälfte die Augen und dreht ihre Ohren leicht zur Seite: Sie genießt. 3. Ihre Katze stellt die Ohren auf, dreht sie nach hinten und verengt ihre Pupillen: Ein Warnsignal. Sie sollten sich ihr gegenüber vorsichtig verhalten. 4. Die Pupillen Ihrer Katze erweitern sich trotz Helligkeit: Sie ist erschrocken 5. Ihre Katze spitzt die Ohren und öffnet die Augen weit: Sie möchte spielen. 6. Ihre Katze legt die Ohren an, schließt zur Hälfte die Augen und dreht ihren Kopf leicht zur Seite: Sie gibt zu erkennen, dass sie ihrem Gegenüber nichts tun möchte und erwartet von ihm das Gleiche.
Lautsprache
Wer sein Kätzchen liebt, versteht schon allein deshalb seine Lautsprache - wie die Mutter ihr Baby. Je menschenbezogener eine Katze ist, desto intensiver setzt sie ihre Stimme ein. Der englische Verhaltensforscher Dr. Michael Fox hat in der Katzensprache 16 verschiedene, immer wiederkehrende Laute registriert und in drei Gruppen zusammengefasst.
Die Plaudertöne: Hierunter fallen ein genüßliches "Miau" und behagliches Schnurren. Sie signalisieren, dass die Katze sich wohl fühlt und mit sich, der Welt und ihrem Menschen zufrieden ist. In einigen wenigen Situationen, wie zum Beispiel beim Tierarzt, schnurren Katzen auch vor Hilflosigkeit und um sich selbst zu beruhigen.
Die Ruflaute: Die Katze will und fordert etwas: z.B. "Mach' die Tür auf!" oder "Wo bleibt mein Futter?".
Die Erregungslaute: Ein energisches "Krrr" (wenn sie Angst hat) oder ein Fauchen "Ch-Ch-Krrr" (wenn sie kämpft) bis zu einem schrillen Kreischen. | |